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Geschichte
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Die Netzwerkumgebung:

ehemaliger Aufbau (bis 28.04.2009):
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KLICK: Netzwerkansicht
 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die unendliche Linuxgeschichte ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 

Die Geschichte meines fli4l-Daseins oder was ein kleiner Kernel alles anrichten kann.
(Am 17.01.2004 war es soweit, der fli4l ging erstmals online und das Schicksal nahm seinen Lauf.)

Meine erste Begegnung mit dem fli4l hatte ich im Mai 2003, als ich für mein Lexikon (kublikon.de) im Netz unterwegs war und nach neuen Dingen suchte. Damals schon fand ich die Idee dahinter sehr geil und nahm den fli4l auch gleich mit in mein Lexikon auf, zumahl das ganze auf eine Diskette passte. Da ich sehr gern mit neuen Dingen herumprobiere und bei einem Arbeitskollegen den fli4l in Arbeit sah, musste ich mich unbedingt auch damit beschäftigen. Im Oktober 2003 war es soweit und ich hatte schonmal einen Rechner übrig, den ich dafür "mißbrauchen" konnte.

Ich fing also an nachzuschauen, was ich so benötigen könnte und kaufte mir eine kleine 2 GB Festplatte, eine Fritz ISDN-Card und eine Realtek-Netzwerkkarte, da mein damals noch sage und schreibe 1,6er Athlon auf seinem AsRock-Mainboard mit 256 MB DDR-333-RAM nur eine VIA-Karte hatte und ich ja mindestens 2 benötige. Im Dezember hatte ich dann soweit alles zusammen um loslegen zu können und den fli4l zu testen. Nach ein wenig Einlesearbeit und diversen Downloads war das Grundgerüst im Januar fertig und der fli4l ging ohne jegliche Spielereien mit dem Provider CompuServe, was die Grösste Schwierigkeit daran war, erstmals online. Glücklicherweise waren wir auf Arbeit zwei, die sich mit dem Thema auseinandersetzten und so konnten wir während der Arbeit auch ein paar Ideen und Tips und Tricks austauschen.

Nun da der fli4l Online war, entdeckte ich soooo viele schöne OPT's in den weiten Welten des Internets, die meine Aufmerksamkeit immer mehr in ihren Bann zogen. Am Anfang war es nur die einfachste Spielerei, den fli4l via Anruf online oder offline zu schicken, doch bald schon wollte ich auch wissen, wie hoch der Traffic ist, den mein Arbeits-PC verbraucht und wer mich während meiner Abwesenheit versuchte anzurufen. Der CRON sollte via Webinterface solche "wichtigen" Dinge auch sichern können und vor allem die erste Zeit auch den Provider wechseln und da es dazu kein OPT gab, habe ich einfach die 2 Dateien mit dem CRON-Webinterface verschoben, wenn ich mit einem anderem Anbieter online gehen wollte.

Die Geschichte des Faxen's um den fli4l möchte ich lieber nicht weiter ausdehnen, da mich dies viel viel Zeit und Nerven gekostet hat und es bis zum Versionswechsel niemals funktionierte, so wie ich es wollte. Da mein Drucker direkt am fli4l angeschlossen ist, wollte ich natürlich auch, dass die Faxe sofort ausgedruckt werden, aber dies tat er trotz monatelanger nächtlicher Bemühungen nie und so wollte ich wenigstens, dass er sie mir per eMail zukommen lässt und schon wieder nahm das Schicksal seinen Lauf, denn dazu muss natürlich eine Art Mailserver auf dem fli4l laufen, damit ich das ganze auch zugeschickt bekommen kann. Ja und so kam es, dass das Thema Fax-eMail-Versand in den Hintergrund geriet und der EXIM mein Interesse weckte und nun da es dazu, dank squirrell, ein Webinterface gab in dem ich meine eMails abrufen konnte und einen Kalender anlegen etc. konnte, rückte die Stunde des Indianers immer näher.

Warum eigentlich sollte nicht auch ein Apache auf dem fli4l laufen und mir meine Webseiten zur Verfügung stellen, wie zum Beispiel die Partybilder unseres Teams oder Ähnliches. Und so kam es, dass ich zwar immer noch keine Faxe per eMail bekam und diese auch nicht ausgedruckt wurden, so wie ursprünglich geplant, aber ein 1.3.27er Apache mit einer erhöhten 32 MB rootfs geboren wurde und das auf einem Router. Der EXIM Mailserver 4.1.2 lief tadellos und ich konnte eMails verschicken und empfangen auf einem "eigenem" Interface. Die Bilder auf dem fli4l von unseren Partys liessen mich dazu aufwühlen, die Gestaltung der Partybilderseite etwas auszudehnen und natürlich wollte ich auch wissen, wie oft am Tag dort geschaut wird und so kam es, dass ich mich mit PHP 4.3.1 und CGI 1.1 beschäftigte. Schnell sollte auch ein Forum dazukommen, damit man sich austauschen kann und so holte ich mir von id4free eine Forumsvorlage und die MySQL 1.1.2 Datenbank auf dem fli4l entstand, die natürlich im Userbereich "hochwichtig" via OpenSSL verschlüsselt werden musste.

Nun da Sommer war und es viel zu fotografieren gab und immer mehr Bilder auf dem kleinem fli4l landeten ergab sich ein neues Problem - der fli4l ist nunmahl nur ein Router und kein Server. Und so kam es, dass er instabil lief und nicht immer alle Zugriffe vertrug und der Apache abstürzte bzw. seine Pforten dicht machte und mir den Zugriff von aussen verweigerte. Da half nicht einmal mehr ein Neustart via Anruf oder per Klick im Webinterface. Was nun? So kann es nicht weiter gehen. 5 Monate lang lief er Tag und Nacht, doch nun hatte er ausgedient und es kam immer wieder zu "Abstürzen". Im Forum bekam ich immer zur Antwort: "...es ist ein Router...", "...nimm eisfair...". Jedoch war mein fli4l so gross, dass in meinen Schreibtisch in das unterste Fach nicht noch ein PC gepasst hätte. Und ich lebte fortan mit diversenen Apache-Neukonfigurationen, des Nächtens, nach der Arbeit.

Auf meiner Suche durch das WWW nach einer Lösung meines Problems stiess ich dann auf einmal auf opt-dbox-streaming und ich hatte wieder etwas für mich Neues entdeckt. Meine SAGEM DBox2 war wesentlich nervenaufreibender, als mein abstürzender fli4l, denn diese hatte die dumme Eigenschaft einfach mal so den PIN-Code nicht zu aktzeptieren, wenn ich einen Film sehen wollte oder mal nicht mehr umzuschalten, weil sie sich aufgehangen hatte. Und wenn man schon digitales Bild teuer bezahlt, will man es auch ordentlich sehen und so kam es dazu, dass ich mich erst einmal diesem höchst interressantem Opt, und der Vorraussetzung auf die DBox2 ein anderes Betriebssystem spielen zu müssen, widmete. So ging es relativ schnell, dank google, dass ich nach diversen Einarbeitungsübungen meine DBox flashte und am 12.07.2004 auf meiner DBox ein Pinguin zu sehen war. Die Box war genialerweise sogar via NeutrinoNG Webinterface zu bedienen und ich konnte vom PC aus umschalten oder von einem anderem PC aus einfach via Netzwerkkabel fern sehen. Diverse Übungen, Portfreigaben und einige unaufmerksame Arbeitsstunden brachten mich sogar dazu, von Arbeit aus via TRex das Fernsehbild in unaktzeptabler und rukkelnder Weise sehen zu können. Dies brachte jedoch den Traffic meines Volumentarifes zum Überkochen und meine Augen zu "schmerzhaften" Verschwimmungen, so dass ich dies ganz schnell wieder sein lies. Doch da war doch noch etwas. Achja die DBox läuft dank der Entwickler so stabil, dass sie kein weiteres zutun von mir benötigt und ich widmete mich wieder dem Hauptproblem, dem abstürzendem fli4l-Apache.

Der fli4l muss ja nicht so gross sein dachte ich mir und fragte in meinem Freundeskreis herum, ob irgendjemand noch einen alten Desktop PC hat, jedoch fand sich leider niemand und ich musste mich bei eBay umsehen. Und da war er - ein Traum von einem PC. Ein Compaq SFF Serie mit 400 MHz und 128 MB RAM, gerade einmal so gross wie ein Aktenordner, nämlich 31, 5 cm breit - 37 cm tief und nur 8,5 cm hoch. Immer wieder sah ich einen solchen PC bei eBay, der anscheinend heiss begehrt war, denn immer wieder wurde ich überboten oder verpasste das Auktionsende, bis es am 17.08.2004 klappte und auch ich ein solches Schmuckstück ergattern konnte. Ziemlich schnell war das Paket auch bei mir zu Hause und ich fing noch einmal bei NULL an.

Der fli4l bekam nur das Notwendigste, wie z.B. opt-timer damit ich die Pizza im Ofen nicht vergesse oder ISDN-FaxSwitch-RCV, um die Faxfunktion via Webinterface auch zu deaktivieren. Nein aber mal im ernst, er bekam nun nur noch für einen Router übliche OPT's mal abgesehen von kleineren Spielerein. Und der alte 1,6er Athlon PC sollte nun die Geburtsstätte meines eisfair-Servers werden. Gesagt getan, doch was war das? Der neue kleine Compaq war nicht hörbar und der grosse Athlon rauschte vor sich hin. Dies gefiel mir nicht und ich stoppte den eisfair-Aufbau und begab mich wieder zu eBay. Während meiner Suche bei eBay tat mir der fli4l ein wenig leid und ausserdem wollten einige meiner Freunde ihre PC's bei mir in Reperatur geben, so dass der fli4l am 30.08.2004 einen Gefährten bekam. Einen Siemens se515 WLAN-Router, der mit in das fli4l-Netzwerk eingebunden wurde und fortan meine zur Reperatur bereitstehenden PC's via WLAN zu den aktuellsten Updates etc. verhalfen. Und da Zeit Geld ist und dieses habe ich leider nicht bekam mein fli4l auch noch das WakeOnLAN Paket dazu, damit alles PC's im heimischen Arbeitszimmer bereits via Webinterface von der Arbeit aus gestartet werden konnten und ich sofort anfangen konnte, wenn ich nach Hause kam.

In der Zwischenzeit war ich natürlich auch nicht eBay-Untätig und ergatterte dort am 20.09.2004 noch so ein schickes Schmuckstück von Compag und stellte direkt neben den fli4l in das unterste Fach meines Schreibtisches. Dieser war genauso ausgestattet wie der fli4l, jedoch verpasste ich ihm gleich eine 40 GB Festplatte von IBM. Schnell war der eisfair konfiguriert und die Webseiten und Bilder die vorher auf dem fli4l lagen wieder online und via Portforwarding für die Aussenwelt erreichbar. Schneller als gedacht, war mein kleiner Server mit seiner 3MBit-Leitung auch bei google zu finden und so kam es dass ich im Oktober 2004 im Webalizer Besucher aus Venezuela, Zypern, Norwegen, Lettland, USA und Kanada und sogar alte Arpanet-Adressen sehen konnte, welche meinen eisfair besucht hatten.

Nun sollte natürlich endlich auch die VideoLAN-Geschichte weiter gehen und das opt-streaming gibt es glücklicherweise auch für den eisfair. So kam es, dass ich am 19.11.2004 den ersten Film im DBox2 Menü aufnahm und dieser direkt auf den eisfair gestreamt wurde. Doch was war das? Nach 2 GB war auf einmal Ruhe. Der Film nahm, optischerweise im DBox2-Menü noch auf, jedoch kam auf dem eisfair nichts mehr an und mir fiel es wie Schuppen aus den .... Klar den eisfair hatte ich nur mit einem 2.2.19er Kernel installiert und dieser Kernel kann nunmahl nicht mehr als 2 GB Dateigrösse. Mist dachte ich, wenn ich nun ein Kernelupdate mache, kann ich wieder alles neu konfigurieren. Nunja ich spielte den 2.4.26-1-non-smp-Kernel ein und dachte mir, wenn du schon dabei bist, konvertierst du die Festplatte auch gleich von ext2 in das ext3-Datenformat. Und nach dem Neustart des Servers war ich hocherfreut, als alles noch auf dem Server lief, keine einzigste Datei oder Webseite verloren ging und vor allem der eisfair wesentlich schneller die Seiten aufbaute.

Ich klickte noch einmal kurz in das opt-dbox-streaming und stellte eine maximale Dateigrösse von 4500 ein und überlegte was besser ist, ob .vob oder .mpeg Dateien und entschied mich für MPG's. Ich drückte auf der Fernbedienung der DBox auf aufnehmen und schon war mein erster anamorpher Film in exzellenter Bild und Tonqualität auf dem stream-Ordner vom PureFTP wiederzufinden. Das anamorphe Aufnahmeformat hat den Vorteil, dass du den vollen Bildinhalt speicherst, also ohne die schwarzen Balken über und unter dem Fernsehbild. Beim Anschauen kannst du den Fernseher dann auf 16:9 schalten, woraufhin das Bild gestaucht wird und das Format stimmt wieder und zwischen den schwarzen Balken hast du trotzdem die volle PAL-Auflösung (sprich: alle PAL-Bildzeilen). Effekt: schärferes Bild.

Mitlerweile hat der eisfair im Dezember 2004 ein weiteres Kernelupdate bekommen, damit ich den NFS-Server in Version 1.1.0 auf ihn zum Laufen bekomme. Der NFS-Server hat den grossen Vorteil, dass die DBox2 beim Start sofort einen auf dem NFS freigegebenen Ordner zugewiesen bekommt. Die DBox tut jetzt also so, als ob sie eine Festplatte im Inneren hätte und ich kann endlich via Direktaufnahme auch Filme aufnehmen und diese auf der DBox2 auch gleich anschauen. In dem gemountetem Ordner habe ich natürlich auch gleich MP3's und Bilder abgelegt, damit der Neutrino-Bildbetrachter und der integrierte MP3-Player nicht zu kurz kommen. Das Direktstreaming nehme ich allerdings nur, wenn ich einmal einen Film schaue und während des Films irgendwo hin muss. Denn das Direktstreaming lässt sich im Gegentei zum Streamingserver, direkt auf der DBox2 auch wieder mit dem Neutrino-Movieplayer anschauen. Das Umwandeln solcher Filme in ein DVD-Format finde ich jedoch sehr umständlich. Aber genug nun davon, denn wenn Du mehr dazu wissen möchtest, kannst Du gern hier auf dem Server in der "streaminghelp.html" weiterlesen.

Im Januar 2005 bin ich auf die einfältige Idee gekommen, da bei der 1&1 in einem DSL Vertrag 100 Minuten monatlich inklusive sind, wenn man über das VoIP in das dt. Festnetz telephoniert, mir einen VoIP-Adapter zu kaufen, um mittelefonieren zu können. Der SIPURA 2000 war hier meine erste Wahl, da ich diesen im Gegenteil zur Fritz! Box Fon WLAN, in mein Netzwerk einbinden kann. Ich ersteigerte mir also einen solchen Adapter und fügte ihn in mein Netzwerk ein, und steckte ein analoges Telephon dran. Schlaflose Nächte später gelang mit dann auch eine mindestens 24. Std. anhaltende Dauerverbindung des Sipuras am VoIP-Server der 1&1 hinzubekommen. Dank eines wunderbaren Forums (ip-phone-forum.de) und eines eigen kreierten VoIP-Forwardingmoduls für den fli4l. Doch leider funktionierte eine Neuregistrierung am VoIP-Server erst nachdem der fli4l neugestartet wurde.

Das war der Zeitpunkt zu neuen Taten und 2 weitere "verrückte" fli4l-Sipura-User teilten mir mit, dass diese Kombination erst mit fli4l 2.1.8. funktionieren wird und somit fing ich an zu grübeln, denn viele verwendete Pakete gibt es im fli4l 2.1.8 nicht mehr, wie z.B. WakeOnLAN, Sysinfo oder Unimount. Okay dachte ich mir, was soll's 2.1.8 muss drauf. Am 01.02.2005 war es soweit und etliche Konfigurationsstunden später, besonders durch die neue Firewall, lief der fli4l 2.1.8 im neuem Grundgerüst. Der FTP-Zugang wurde beim neuem Router ebenfalls "verboten" jedoch gibt es für alles Mittelchen und Wege und so bekam ich dank eines guten Tüftlers zwar nicht mehr pftp zum Laufen, dafür aber pureftp und konnte somit wie gewohnt meine Daten via FTP auf den Router übertragen. Besonders beeindruckte mich beim fli4l 2.1.8 die Verbindungsgeschwindigkeit im Netz und der rasend schnelle Connect zum SIP-Server. Nun hatte ich zwar nicht mehr ganz so viele Pakete auf dem fli4l wie vorher, konnte aber endlich auch nach 24 Std. noch telefonieren ohne etwas zu tun. Ebenfalls funktionierte nun auch im Windows-Netzwerk die Zeitsynchronisation mit dem opt_chrony, welches das NTP zur Verfügung stellt, im Gegenteil zum alten opt_time.

Im Zuge der Neuerungen krabbelte es nun auch in den Serverfingern und ich setzte den eisfair neu auf, denn es gab ja nun schon seid Ewigkeiten den Apache2-Webserver. Und so kam es dass ich gleich im Anschluss an den super funktionierenden fli4l, am 19.02.2005 auf den "neuen" Apache umstellte incl. PHP 5 -> versteht sich. Ja dies barg dann so einige Probleme mit alten CGI's und PHP's, die einfach nicht mehr laufen wollten und nach vielen schlaflosen Nächten hatte ich dann soviel in der httpd.conf und der php.ini geändert, dass auch alles wieder lief, wie z.B. die Interpretation alter Strings. Doch auch SSL-verschlüsselt wollte ich unterwegs sein und nahm mir endlich einmal Zeit mein SSL-Zertifikat einzutragen, was ein Weilchen dauern sollte, nach so vielen Arbeitsschritten auf dem eis. Und es wurde langsam langweilig, denn irgendwie lief Anfang März endlich alles.

Doch dann entdeckte ich bei einem "Arbeits- bzw. Serverkollegen" (housecafe.dyndns.org) die dailystrips von sourceforge.net und ich wollte das auch auf meinem Server haben. So kam es nun, dass ich allerdings vorher über gallery stolperte und in Anbetracht der Tatsache, dass den meisten Speicherplatz auf meinem Server irgendwelche DigiCam-Pictures beherbergen, konnte und wollte ich nicht davon weg, dass auch ich so ein unheimlich geniales Photoalbum brauchte. Tage brauchte ich bis ich alle Binarys für den eisfair auch so am Laufen hatte, denn ich bin Anfänger und kein Profi. Und dann habe ich noch nebenbei das Paket eines Vorgängers verbessert, welches die Installation auf dem eisfair denkbar einfach macht (netpbm-upd.tar.gz), so dass die Galerie auch fehlerfrei und ohne jegliche Einschränkungen läuft und ich finde die Arbeit hat sich gelohnt, oder -> /galerie/gallery??? Und als dann endlich auch die Galerie lief, beschäftigte ich mich mit dem eigentlichem Anliegen, nämlich den dailystrips. Diese waren nicht weiter schwer einzurichten, ausser dass ich ein paar Testpakete, wie make, für den eisfair benötigte und noch dieses und jenes "Perl-Paket" von den unterschiedlichsten Seiten. Doch auch die Mühe hat sich gelohnt, denn nun kann ich jeden Tag auf meinem eigenem Server meine Lieblingsstrips lesen (/fun/).

Am 01.April 2005 geschah dann etwas Unglaubliches. Ich kam aus meinem Urlaub aus der Schweiz zurück und nichts lief unter meinem Schreibtisch. Hilfe dachte ich, was war passiert und man soll es nicht glauben, es geschah tatsächlich an einem solchen Tag etwas schier unheimliches, beim fli4l hatte sich das Netzteil verabschiedet und beim eisfair das Mainboard und das lt. LogFile am gleichem Tag, nämlich dem 01. April 2005. Und so kam es, dass ich aus zwei Compaq's einen machte und wenigstens erst einmal einen Router hatte um bei eBay nach einem neuem Server zu suchen, wobei meine Wahl wieder einen Compaq SFF erwischte. Die einzigste Änderung war der Prozessor (von P II 400 MHz auf PIII 600 MHz) und der Arbeitsspeicher (von 128 MB auf 320 MB).

Im Mai fing es dann an, dass von "Schuljungen" oder "werdenden Hackern" diverse Unmöglichkeiten auf meinem Server probiert wurden, wie z.B. mehrere Zugriffsversuche auf Programme wie http://superkubi.homeftp.net/cmd.exe, das ist natürlich völligst sinnlos unter einem Linux System, aber trotzdem gab mir das zu denken und ich fing an mich mod_rewrite zu beschäftigen. Und so leite ich solche Anfragen an Microsoft um, Bildersucher werden zu google geschickt und wer in den CGI-bins's rumprobieren will landet dann bei Apache.org. Und nachdem ich damit am 15.05. fertig war updatete ich völlig unspektakulär den Server auf eisbase 1.1.1.

Dann kam die Zeit von World Of Warcraft in meinem Freundeskreis, ich glaube, auch wenn ich selbst überhaupt kein Zocker bin, wohl eines der Onlinegames schlecht hin im Jahre 2005. Ja und so gibt es für Onlinespiele auch Webservermodule über die die jeweilige Community quatschen kann, wenn Sie gemeinsam ihre Angriffe starten. Und so bat er mich ob ich denn nicht auf meinem Server TeamSpeak einrichten könnte? Na klar, nichts lieber als das auch wenn die 1&1 mir nur eine monatliche Bandbreite von 10 Gig gibt. Ich stellte ein und bastelte und so lief das ganze Modul auch innerhalb von 3 Stunden einwandfrei und am 25.05.2005 bewaffnete sich mein Freund und noch ein Kumpel von ihm mit seinem Headset und wir laberten alle durcheinander im TeamSpeak-Chat, auch wenn mir persönlich die Sprachqualität nicht ganz so zusagte, aber das kann ja nur gut für meinen beschränkten Traffic sein. Und so sprechen nun mittlerweile 6 registrierte User dieser Community über meinen Server miteinander bei ihren allabendlichen Zockattacken.

Am 01.06.2005 passierten dann wieder einmal merkwürdige Zugriffsversuche auf meinem Server und ich beschäftigte mich noch einmal eingehender mit Iptables und dank der Hilfe im spline entdeckte ich noch einige Fehler in meinen Firewalltemplates die dringend angepasst werden mussten. Nach eingehendem Studium dieser nicht ganz einfachen Firewall und der dazugehörigen englischen Beschreibung ("... im Englischunterricht quatschte ich doch immer viel lieber mit meiner hübschen Banknachbarin ..") behob ich dann einige Routing- und Freigabefehler, jedoch updatete ich auch zeitgleich meine DBox2 mit dem aktuellstem yadi Release 03.06.2005 auf Version 2.1.0.0 (Bilder) und hatte nun das Problem, dass TuxNews mich nicht mehr informieren wollte und mir die Fehlermeldung "not connection found" brachte, jedoch die Internetverbindung stand und man konnte auch rauspingen. Die Suche war gross und ich brauchte das Firewall-LogFile. Und mit dem einfachem String <SYSLOGD_DEST_2='*.firewall /data/logfiles/firewall/fw.log'> passte ich SysLogd so an, dass es mir aus dem Megasyslog nur Logs mit fw herausfilterte und im httpd extra anzeigt. Doch dort waren keine geblockten Ports oder Connections zu entdecken. Ich musste weitersuchen und beim vielen Googlen stiess ich rein zufällig nebenbei am 04.06.2005 auch noch auf ein lange vermisstes Opt für den fli4l 2.1.8, nämlich dem opt_Info. Dieses Opt hatte ich zwar bereits mehrfach versucht anzupassen, jedoch misslang mir immer wieder die ordentliche Ausgabe der angeforderten Werte unter 2.1.8p6 und so sage ich noch einmal vielen Dank an defenne auf http://defenne.no-ip.com/!!

Jetzt muss ich jedoch einen kurzen Break an dieser Stelle einlegen, denn nun kam die Zeit des Pech's die damit anfing, dass am 08.06. die fli4l-Festplatte auf Widersehen sagte und ich die 1,2 GB Quantum Fireball HDD in eine 1,2 GB Seagate ST31276A austauschen musste, dann mein Handy einen Softwarefehler hatte und zu Nokia geschickt werden musste, die Waschmaschine nicht mehr trommelte, die Surroundanlage laut pfiff und zurück zu JVC wollte, was der UPS-Mann auch erfolgreich durchführte, das Bügeleisen nicht mehr dampfte, mein Windowsrechner heiss wurde, was ich mit meinem ersten Modding verhindern konnte und um das Ganze abzuschliessen dann auch noch am 29.06. der fli4l Lüfter ausgestiegen ist und das nun ein sehr schraubintensiver Eingriff beim Compag ist, wie man auf den folgenden Bildern sehen kann -> Bilder. Und den krönenden Monatsabschluss dann die Stadtwerke lieferten und mir durch einen Stromausfall am 30.06. meine Server Uptime vernichteten, naja bei der Gelegenheit habe ich gleich noch endlich einmal ein CD-ROM-Laufwerk (Compaqspeziell) in den Server eingebaut.

Der nun kommende Monat begann ersteinmal mit (Anti-)Speed's und so teilte mir am 04.07. die T-Com mit, dass ich nicht automatisch auf DSL 6016 umgestellt werde, aber man mir als Entschädigung einen Monat lang kostenlos den 512er Upload anbieten könne - naja immerhin. Mein TuxNews Problem hatte ich nun schon fast vergessen, da die Neugier mich dazu trieb, dass ich wissen wollte, was Besucher aus Vietnam, Thailand, Saudi Arabien, Vietnam und anderen Völkern so auf meinem Server zu finden glauben, denn in meinem Logfile sind diese zu entdecken. Und so beschäftigte ich mich intensievst mit dem Webalizer und dessen Einstellmöglichkeiten, jedoch gibt es keine Möglichkeit zu sehen, welcher Besucher (welches Land) welche Seite auf meinem Server besucht hat und das ist für mich doch von grossem Interesse da mein eisfair nichts in anderen Sprachen enthält und alles in Deutsch gehalten ist. Naja und so setzte ich mich nach einer langen Nachtschicht am Tage des 19. Juli hin, mein Rechner war dank WOL via Shell bereits von der Arbeit aus gestartet als ich zu Hause ankam, und gruppierte und fasste ich zusammen in der Webalizerconfig. Und in aufwendiger Kleinarbeit hatte ich wenigstens ein übersichtliches Logfile geschaffen, dank dieser Konfiguration "WebalizerConfig", welche sogar von Fabian aus dem eisfair-Entwicklerteam in das nächste Update mit einflossl (Bild & Link zu den News / Bild und Link zum Update). Aber da Webalizer hier an seine Grenzen zu stossen scheint, brauchte ich eine Alternative und entdeckte im WorldWideWeb den Modlogan. Leider jedoch etwas inkompatibel zum eis, aber dank der Hilfe von Christian lief auch dieses geniale Analyzertool, nach mehreren Stunden oder besser gesagt Tagen, in den frühenn Morgenstunden des 21.07.2005, nach mehreren Anpassungen, zusätzlich installierten Libraries, Interpretern und seltsamen Tools und dem libintl aus der Debian Distri von Christian. Nach soviel gehacke in der Shell und überglücklich darüber es zum Laufen bekommen zu haben, brauchte ich erst einmal Abwechslung und lies die Konfiguration dessen erst einmal links liegen und widmete mich noch einmal dem TuxNews-Problem.

Aus irgendeiner seltsamen Eingebung heraus kam ich auf die Idee vielleicht einmal einen anderen als die heise News in den TuxNews anzeigen zu lassen und siehe da was war das der Tagesschau-Newsticker funktionierte einwandfrei. Woran kann das liegen? Wie funktioniert der Newsticker auf meinem Fernseher überhaupt? All das beschäftigte mich auf einmal und nachdem ich mich ein wenig in RSS eingelesen hatte kam mir der Gedanke, dass auch mein kublikon so etwas gebrauchen könnte. Und so gibt es seid dem 22.07.2005 wenigstens für mein kublikon die RSS -News, wenn schon der heise Newsticker nicht mehr will. Sieht es nicht schön aus -> ein Bild? Nunja und was sagt uns das? "We love the simply things of life"

Am 27.07.2005 geschah dann etwas seltsames über Nacht: es war keine DSL-Einwahl mehr möglich und keine DNS-Auflösung über CompuServe oder AOL, als Fehler bekam ich dann "Protocol-Reject for unsupported protocol 0x211". Dieses Problem kannte ich noch aus den fli4l Anfangszeiten, denn da musste man mssclampfw einspielen und dann war normalerweise alles wieder in bester Ordnung, aber diesmal nun schien es mit Wurm im System zuzugehen und egal was ich tat: "rien ne vas plus". So folgte eine schwere Zeit, denn ich war ganze 7 Tage offline. Das Gute daran war jedoch, dass ich diese Zeit nicht zu Hause verbrachte, sondern in der Sommerlaube und somit nicht viel davon mitbekam. Am 01.08. wieder zu Hause eingetroffen tätigte ich zuallererst den Anruf bei der Störungsstelle der T-Com, wo man sich anfangs dumm stellte und so tat als ob ich eine Nullpe wäre. Als ich dann nach mehreren Fachwörtern und rumgesimpel die Damen verwirrt hatte stellte man mich zu einem Techniker durch. Diesem erklärte ich wann genau der Fehler auftrat und man stellte fest, dass isch zu dieser Zeit mein DSL-Port, bedingt durch ein T-Com-Update, "aufgehangen" hatte. Und siehe da wenige Stunden später war ich auch wieder online nun endlich mit der Congster Summer Flat für 6,99 € im Monat, da sich auf dem DSL-Markt in den letzten Wochen ein extremes Preisgefälle abgezeichnet hatte.

Nun da alles lief und vorerst nichts zu updaten war, kam mir in der schlaflosen Nacht vom 17.08. zum 18.08. die Idee: Dann wird eben mal ein Proxy installiert, mal sehen wie sich das so auswirkt. Die Konfiguration erwies sich als nicht weiter schwierig und so war in kürzester Zeit der aktuelle Squid eingespielt und lief wie am Schnürchen. Erstaunlich war, nun da ich nicht mehr über den fli4l surfte, sondern über den eisfair, dass sich der Seitenaufbau tatsächlich merkbar verbessert hatte. Da ich jedoch auch ein wenig neugierig bin, richtete ich noch zusätzlich den webalizer zum Loggen der Files mit ein und am Monatsende war ich echt erstaunt, wieviele Seiten man tatsächlich so aufruft, denn 272.153 Hits in einem Monat, also 8.779 Hits pro Tag, sind doch schon eine ganze Menge wie ich finde für so ein kleines Heimnetzwerk. Am gleichen Tag spielte ich dann auch noch die aktuellsten Updates mit ein und so war der eisfair mit dem Apache 2.0.54, PHP 5.0.4 & OpenSSL 0.9.7.g wieder up-to-date.

Da ich meine eisfair-Pakete auch immer mit einer eigenen Installationsroutine einspiele und die einzelnen Pakte auf dem fli4l rumliegen dachte ich mir, vielleicht braucht einmal jemand einige Pakte die er bei mir so findet auch zum Download und so kam es, dass der fli4l auch eine Sambafreigabe erhielt, welche sich der eisfair holt und im www - docroot mountet (LINK), so dass auch sämtlichste Internetuser die bei mir auf dem fli4l befindllichen Pakte downloaden kann, aber dies nur einmal so am Rande.

An einem schönem Septemberwochenende geschah dann endlich etwas, was eigentlich die ganze Zeit über nur noch eine Frage der Zeit war. Mein Schwiegervater brauchte wieder einmal Hilfe an seinem PC in Buchholz und ich wusste genau, dass Problem kann man mit einer Datei beheben die sich bei mir zu Hause auf dem PC befindet. Tja aber wie komme ich da jetzt am schnellsten ran, ohne 60 km fahren zu müssen. Tja leider gar nicht in diesem Moment. Und so vertröstete ich meinen Schwiegervater auf das kommende Wochenende, doch bis dahin sollte sich bei mir zu Hause in Sachen VNC endlich etwas tun. Und so spielte ich am 25.09. den Real VNC Server ein, sowie eine webbasierte Shell und ein SFTP-webbased-PlugIn. Achso, für alle die sich ebenfalls für VNC interessieren hier ein kleiner Hinweis von mir: Das Vorhandensein der Möglichkeit die Desktops sämtlichster Heim-PC's von woanders aufrufen zu können, verleitet ungemein.

Viele von Euch kennen doch sicher auch Dilbert, oder? Nunja ich brauche diesen kleinen Kerl jedenfalls täglich einmal. Und so läuft schon seid geraumer Zeit auch auf dem eisfair die FUN-Ecke (LINK). Da sich jedoch der Dilbertmarkt in den letzten Jahren extrem vergössert hat, kam ich auf die Idee auch "andere Dilbert's" auf dem eisfair abzurufen und bei meiner Stöberei durch das WWW stellte ich fest, dass das Layout meines eisfairs doch schon ganz schön in die Tage gekommen war. Und so kam es, dass das komplette Layout des eis am 19.10. überarbeitet wurde und nun nicht mehr in diesem seltsamstem BLAU aller Zeiten erstrahlte.

Am 23.10.2005 hatte ich dann den Geistesblitz mir einmal den "Esel" näher anzuschauen. Die Nutzung beschränkte sich hierbei auf den amuled, amulecmd und den Webclient. Die ersten Schritte waren jedoch nicht ganz so erfolgreich, da sich der esel auch mit abschaltete, sobald ich in der Shell "exit" eingab. Nachdem dann zwei, drei Tage extremen Suchens bei google endlich in einem Forum zu lesen war, das dies am root-LogIn lag und man einen anderen LogIn benutzen sollte. Glücklich über meinen Fund, machte ich mich dann deshalb auch gleich daran das Layout des Webclients auf mich anzupassen und erstellte mir mein eigenes Theme. Stellte die Eselrulez nach bestem Wissen und Gewissen ein und fing an, mir die wikipedia herunterzuladen (ed2k-Link).

Der Esel hatte jedoch leider nicht nur gute Seiten, wie sich schnell herausstellen sollte. Und so find ich an, zusammen mit Christian K., den fli4l entsprechend "eseltauglich" hinzubekommen. Am 04.11.2005 installierten wir ersteinmal jede Menge Scripte und diverse Tools auf dem fli4l, um genau herauszufinden, warum der fli4l so schnell volläuft und fast täglich "abkackt". Und ich befahl dem easycron erst einmal vorübergehend jeden Abend neu zu starten, somit war wenigstens sichergestellt, dass der dahinterstehende Server nicht länger als 24 Stunden offline ist. Klar ich hätte auch den Esel abschalten können, aber das wollte ich dann auch nicht, denn das wäre ja keine Problemlösung - gut der easycron eigentlich auch nicht. Am 07.11. habe ich dann erst einmal versucht, ob es hilft in der base vom fli4l den IP_CONNTRACK_MAX Wert auf 8192 zu beschränken, da der fli4l aufgrund seiner geringen HW-Anforderungen, natürlich nicht unendlich viele Verbindungen verwalten kann. Einen wirklichen Erfolg brachte jedoch auch das leider nicht. Und so drosselte ich den esel auf ein Minimum und schaltete QOS auf dem fli4l ab. Jetzt startete der fli4l wenigstens nur noch aller 7 Tage einmal neu.

Ende November legte ich dann wieder einmal einen Aktualisierungstag ein und erhoffte mir dabei das aMule-Problem lösen zu können. Und wie es so ist entdeckte ich natürlich auch wieder eine Reihe anderer Linuxpakete. So kam es dass am 30.11.2005 das PureFTPd-Paket von M. Koch, dem verbesserten OPT von B. Gruber, weichen musste. Und da mein fli4l-Neustartproblem auch immernoch bestand, bekam der fli4l einige selbsterstellte Patches verpasst, wie z.B. das Einspielen einer aktuellen pppd-Version. Aber auch Tools, wie iptraf, iftop oder netio mussten her und auch das Opt sgraph, um zu sehen was genau passiert und wer wieviele Verbindungen wohin aufbaut. Genauso wie der cron die Aufgabe bekam die ipcontrack-Werte automatisch ins Syslog zu schreiben (*/5 * * * * logger -t "conntrack" "aktive Verbindungen: `grep -c use /proc/net/ip_conntrack`") oder auch den Connectionlog ins Firewalllog zu schreiben (*/30 * * * * grep aktive /data/logfiles/system/syslogs > /data/logfiles/connections/co.log ), damit ich mir den Firewalllog, speziell, zusätzlich im WebGui anschauen kann.

Aber auch eine neue rootfs probierte ich, fügte dem fli4l ein neues WebGui zu, aktualisierte die faxrcv und stellte dann schliesslich am 01.12.2005 auf die aktuelle fli4l Version 2.1.12 um. Den kompletten Dezember über probierte ich diverse Veränderungen um endlich das Problem mit dem fli4l und dem Esel hinzubekommen, jedoch ohne Erfolg - der fli4l startete spätestens aller 7 Tage neu.

Nun da ein neues Jahr startete und sich auch für den eisfair viel getan hatte, folgte am 04.01.2006 ein Patchday und so wurde der eis und der fli4l komplett überarbeitet und aktualisiert, so dass nun der eis 1.2.0 und der fli4l 3.0.0 am Start war. Und da ich wie immer viel zu tun hatte, blieben die bekannten Probleme erst einmal liegen. Doch was war das? Am 22.01. stellte St. Strobel ein neues Paket vor: opt_autoshutdown. Sehr gut dachte ich, endlich kann ich dem Cron mitteilen, dass er nicht mehr in bestimmten Intervallen den fli4l neu starten muss. Das Paket strukturierte ich mir fix um (na gut am 31.01. konnte ich dann endlich mein eigenes opt_autoreboot fehlerfrei einsetzen), so dass ich aller 8 Minuten einen Ping an t-online.de abgebe, da ich der Meinung bin, dass dies die wohl am meisten verfügbare Seite im Netz sein sollte. Veränderte die Variable zur Namensauflösung, denn das Paket konnte ursprünglich nur IP's anpingen, ich wollte jedoch Namen anpingen können und verwendete den Befehl reboot, statts shutdown. Somit war gewährleistet, dass der fli4l maximal 15min offline sein kann, wenn sich der pppd-Client aufhängte. Denn sobald der fli4l offline geht, versucht dieses OPT nun t-online anzupingen und wenn dies 5min lang nicht gelingt, dann startet er automatisch neu. Ebenfalls bekam der pppd einen neuen Workaround dazu, nämlich das Setzen einer Defaultroute in regelmäßigen Abständen. Somit war das aMule-fli4l-Neustart-Problem zwar auch wieder nicht gelöst, aber wenigstens umgangen, denn nun interessierte es mich nicht mehr. Da die Verfügbarkeit des Servers gewährleistet war, was sich auch sehr bald als unheimlich nützlich herausstellen sollte.

Jedoch brachte die Umstellung auf den aktuellen Apache ein großes Problem mit sich, nämlich dass Gallery2 nicht mehr lief, auch mit aktuellen Patches war es nicht mehr möglich, die auf gallery2-basierte, Homepage eines Freundes online gehen zu lassen. Diverse Patchlevel und auch Rückupgrades brachten hier keinen Erfolg mehr, so dass seitdem die Seite erst einmal im HTML-Format online ist, da ich viele andere Dinge zu tun hatte und mein Freund mir dies verzieh. Denn von Patch zu Patch verschlimmbesserte sich die Situation und ausser dass die Fehlermeldungen sich änderten, veränderte sich nichts Anderes.

Ja klar, viel beschäftigt hin oder her, aber was da Henry Habel vorstellte, brauchte dringend meine Aufmerksamkeit. Ein opt_phonebook, welches Nummern im Log, in Namen verwandelt und auch gleich noch im Telefonbuch nachschaut, wenn mich jemand Unbekanntes anruft. Da jedoch damit diverse andere Grundtools überschrieben wurden, brauchte er Hilfe und so bastelten wir zu dritt an einer Verbesserung des Paketes, denn mir war zum Beispiel wichtig, dass ich meinen fli4l, nach wie vor anrufen kann auf einer bestimmten Nummer, um ihn offline zu schalten oder neu starten zu lassen und da opt_phonebook die nummern in Namen veränderte war dies am Anfang nicht möglich. Und so war es dann am 05.02. wieder einmal soweit, dass auch mein Name in einer Danksagung in der fli4l-OPT-DB erschien.

Am 06.02. stellte sich, nach einem rabenschwarzem Tag, dann auch heraus, dass es nichts Klügeres gab, als sich dringend darum gekümmert zu haben, den fli4l online zu halten. Warum? Ja nun es gab diverse persönliche Differenzen mit unserem Auftraggeber, welcher meine Nase nicht mehr sehen wollte und da er am längerem Hebel saß, mich bat zu gehen. Das brachte natürlich auch mit sich, dass ich beim größtem, professionellstem Hoster Deutschlands, meine vielen Homepages nicht mehr kostenlos hosten durfte und schaltete die Inhalte kurzfristig auf den eisfair-Server, bis ich mich um einen neuen Provider gekümmert hatte. Der dann nach wenigen Tagen Speicherzentrum.de hieß, denn günstiger geht es nicht!

Im Zuge des Homepageumzuges stellte ich ebenfalls fest, dass imlib2 und imagemagick6.2.6 dringend für einige Gallerien meiner Homepages benötigt wurden und so bekam der eis, endlich einmal, auch ein paar "richtige" große Installationsaufgaben. Die Installation des imagemagick-Tools dauerte sage und schreibe 1,5 Stunden incl. kompilieren, checken und installieren des Nichteisfairpaketes auf dem eis. In Installationslaune "echter" Linuxpakete gekommen und endlich wieder einmal die Shell richtig zu beanspruchen, probierte ich auch gleich, ob es einen Erfolg bringt das große aMule-Paket auf dem eisfair zu installieren und so kam es, dass am 07.02. nicht mehr das aMule-eisfair-Opt, sondern die Version von amule.org, auf dem eis lief. Jedoch leider, ausser einiger Layoutveränderungen, welche ich aufgrund meines eigenen Layouts nicht benötigte, gab es keine Verbesserungen. Zumindest nicht für mich und das Neustartproblem.

Im Zuge der Digitalisierung des deutschen Fernsehens, schaffte es Kabel Deutschland, als glaub ich allerletzter Anbieter, auch endlich im Februar 2006, Programme wie Pro7 und RTL in digitaler Qualität auszustrahlen und dies, ohne zusätzliche Grundgebühren zu erheben. Leidglich die Freischaltung kostete ein geringes Entgeld und das Zuschicken einer zweiten Decoderkarte. Aber warum erzähle ich Euch das? Nunja, jetzt wurde Netzwerkstreaming endlich wieder interessant, wie "damals" zu Zeiten, als man Premiere noch bezahlen konnte und auch etwas geboten bekam. Und so kam am 26.02.2006 auf alle beide DBoxen das JackTheGrabber 2.1.0 Image drauf. Ui mag man denken, wie illegal, aber nein keine Angst ich habe die Keys nicht mit eingespielt um Premiere wieder sehen zu können, zumahl es Anfang 2006 auch noch keine funktionierenden Kabel-Keys gab, dies blieb den Satelitenschüsselbenutzern vorbehalten. Dieses Image brachte jedoch beste Streamingeigenschaften mit sich, lief zu dem Zeitpunkt für mich am stabilsten und liess sich zusätzlich leicht modifizieren, denn so wichtige Tools wie eine Bundesligatabelle oder den RSS-Reader musste man schon haben. Ja und somit bekam die DBox2 auf dem eisfair einen Bereich zugeordnet, der automatisch gemountet wird, so als ob eine Festplatte in der DBox2 enthalten wäre, damit ich nun wieder einen Recorder hatte, um Filme aufzuzeichnen. Und da im Wohnzimmer zwar auch Netzwerk anliegt, jedoch genau auf der anderen Seite vom Zimmer, musste dort die DBox2 dringend mit WLAN versorgt werden. Nunja und so sind seitdem 01.03.2006 mein Heimnetzwerk und die DBox2 im Wohnzimmer mit WLAN verbunden, da es ja schon einige interessante Dokus zum Aufnehmen im Fernsehen gibt, aber auch einige Filme vom PC auf den Fernseher im Wohnzimmer gestreamt werden müssen. Achso, wer sehen will wie das aussieht, kann hier schauen -> Bilderlink.

Das Ganze funktioniert natürlich nur via VLC, jedoch habe ich dies aufgrund arger Sicherheitsthematiken ganz schnell wieder rückgängig gemacht. Warum? Also, sobald auf Windows VLC als Dienst läuft, ist deine Festplatte offener als ein Scheunentor. Ich konnte mit dem DBox2 Movieplayer auf alle, auch nicht freigegebenen Ordner, Festplatten und Dateien, zugreifen. Und das auch noch ohne Passwortabfrage oder Ähnlichem. Nun gut der Movieplayer kann nur Filmdateien lesen, aber wer sagt mir denn, dass dies nicht andere Programme ganz anders machen können und ich habe nunmahl sehr viele persönliche Dokumente auf meinem PC, die niemanden etwas angehen. Okay auch ist im Netzwerk alles verschlüsselt, es werden nur bestimmte IP-Adressen reingelassen, von denen einige auch noch eine bestimmte MAC-Adresse aufweisen müssen und versteckt und verschlüsselt ist mein WLAN auch noch. Aber nunja - nobody is perfect und sicher ist, dass nichts sicher ist. Und ich kann auch ohne diesen Dienst leben und wesentlich ruhiger schlafen.

Aufgrund dessen, dass nun Streamen Spaß machte und Aufzeichnen auch, reichte die kleine 13 GB HDD im eisfair nicht mehr aus und so bekam der eis am 08.03. eine 40 GB IBM Deskstar HDD und ich hatte absichtlich kein image gemacht, sondern setzte den eisfair komplett neu auf, da ja auch noch das Gallery2-Problem bestand, welches eventuell gelöst hätte werden können. Am meisten hatte ich jedoch mit zu kämpfen mit der Dateirechtevergabe und dem Einspielen der SQL-Backups. Da dies sehr aufwendig und zeitraubend war. Bei der Gelegenheit bekam der eisfair übrigens eine sehr schicke neue Funktion namens igal. Was ist igal? Igal ist ein Image Gallery Generator. Durch Eingabe eines Befehls innerhalb eines Verzeichnisses, in welchem Bilder liegen, macht er automatisch eine Picturegalerie daraus, incl. Thumbnails und Menüführung - sehr schnell, sehr klein, sehr fix und vor allem superleicht zu konfigurieren! Aber auch die dailystrips Funabteilung bekam diverse neue Strips dazu.

Doch die Freude sollte nicht lange anhalten und so kam es, dass am 22.03.2006 meine Festplatte mit seltsamen Geräuschen "Auf Widersehen" sagte. Nun gut, dachte ich "Zeit zum Wettrüsten" und kaufte gleich eine 160,0 GB Samsung SP1634N. Und nachdem diese ganze 7 Tage lief, sagte auch sie gleich noch einmal "Auf Widersehen!" Nein, das darf doch wohl nicht wahr sein! Und so schickte ich sie an den Hersteller zurück, der sage und schreibe "nur" 4 Wochen brauchte um das laute klackende Geräusch zu hören (Lausch-selber-Link), welches die Festplatte von sich gab und mir dann endlich eine neue zusandte.

Naja in der Zwischenzeit konnte ich wenigstens mal wieder etwas für den fli4l tun, denn den Server großartig in seiner Notkonfiguration zu erweitern machte wenig Sinn. Und so bekam der fli4l am 02.04. so sinnvolle Funktionen wie, aller viertel Stunde den Glockenschlag des BigBen von sich zu geben. Jedoch streikte nun meine Freundin und dieses schöne OPT musste wieder deaktiviert werden. Aber auch nützliche Updates, wie die, auf Version 3.0.1, führte ich durch, so dass am 04.04.2006 endlich der fli4l wieder einmal up-to-date war.

Aber wie man bereits mehrfach bemerkt, wenn man bis hierher gelesen hat, ist das Jahr 2006 nicht das Beste für mich und meine Technik. Denn am 26.04.2006 stellte des Nächtens die T-Com wieder einmal ein neues Update ein und so kam es, dass ich nicht mehr 3.072 kBit/s geschaltet bekam, sondern 3.136 kBit/s im Down- und 416 kBit/s im Upload. Was ist daran so schlimm, wenn ich ein paar kBit schneller geweorden bin? Eigentlich nichts, jedoch versagt dann das vorgeschaltete Teledat 331 LAN, da dieses nicht DSL 6.000 fähig ist und somit nur eine Geschwindigkeit von 3.072 kBit/s unterstützt und danach den Dienst verweigert. Ja und das erkläre mal einem kompetenten Hotlinemitarbeiter der Dt. Telekom. Es geht dann los mit so seltsamen Fragen, wie "Haben Sie ihn schon einmal aus- und wieder eingeschaltet?" oder "Das Teledat 331 LAN ist nicht DSL 6.000 fähig?" oder "Woher wollen Sie wissen, wie schnell sie sind?", darauf antwortete ich ihm auch noch frecherweise, dass ich die Leitung gerade durchgemessen habe und bei mir sogar 6.352 kBit/s im Down- und 1.044 kBit/s, physikalisch, möglich wären. Nun gut damit hatte ich die Kompetenzen der Person wahrscheinlich überfordert und man machte endlich ein Ticket für mich auf. Aber wer nun denkt, dass die Störungsstelle in Görlitz, kompetentere Menschen beherbergt, hat sich auch hier wieder einmal geirrt. Und nachdem mir niemand Glauben schenkte, bekam ich Besuch vom "Herrn Leitungsdurchmesser" und mir wurde bestätigt, was ich verzweifelt versuchte zu erklären. Eine Lösung gab es jedoch für mich nicht, da dies gar nicht möglich sein dürfte, wie mir erklärt wurde. Nunja, dann wird eben ein neues Modem hermüssen. Nun ist es ja nicht so, dass ich sowas nicht rumliegen habe, jedoch versagte die interne Lösung, namens Fritz! Card DSL v2.0 den Dienst, aufgrund der Tatsache, dass AVM-Treiber für Geschwindigkeiten über DSL 3.000 erst ab dem 2.6er Kernel funktionieren und der fli4l nur den 2.4er Kernel hat. Tja und so kam dann, dank eBay, ein älteres Teledat bei mir zu Hause zum Einsatz.

Nachdem dann nun endlich dieses Problem gelöst war, konnte ich mich endlich meiner alten neuen Festplatte widmen, welche mittlerweile wieder da war und nun auf eine Neueinspielung wartete. Jedoch nichts großartiges Neues dazubekam, ausser einiger Versionsveränderungen und einer kompletten Verzeichnissstrukturveränderung im Apache-Webrootbereich.

Nun passierte erst einmal eine zeitlang nicht viel, da der Sommer kam, es schöner draussen wurde und ausser einiger DBox2 Aktualisierungen nichts weiter nötig war. Und da wir mit Freunden auch gerade zufällig in Schottland im Urlaub waren, besuchte ich auch gleich das Unternehmen, welches mich Anfang des Jahres gern, aufgrund meiner Bewerbung, eingestellt hätte, jedoch gegen ein hiesiges Angebot nicht mithalten konnte, da der Mensch nunmahl sehr bequem ist. Leider darf man jedoch, nachdem man den Sicherheitscheck hinter sich hat, innerhalb des Gebäudes nicht fotographieren und deshalb gibts hier (-> Bild) nur eine Ansicht von aussen auf SUN Microsystems in Linlightow.

Im August 2006 schlug dann wieder einmal der Entwickler des opt_phonebook zu und stellte eine EXE für die Clients im Netzwerk zur Verfügung, welche anzeigen sollte, das soeben das Telephon klingelt. Und nach einigen Veränderungen und BUG-Behebungen in gewohnter eMail-Schreib-Problemlösung, besaß ich fortan ein eigens für mich verändertes Tool, welches meine PC's informiert, dass das Telephon gerade klingelt.

Da auch Kabel Deutschland im Sommer nicht geschlafen hatte und neue Portale online stellte, in denen man Filme abrufen konnte und dies per Telephon oder Internet erledigen musste, befand ich mich, nach einem Senderscan, am 16.09.2006, auf der Suche nach einem Browser für Neutrino, jedoch wurde ich, bis auf ein einziges altes Image aus 2005 (rudbox), nirgends fündig, stieß jedoch auf TuxWetter. Faszinierend, was sich da alles einbinden lässt, nicht nur das man die Wetterkarten verschiedener Orte abrufen kann, oder den Regenradar verfolgen darf, man kann auch Stauwarnungen anschauen oder diverse Webcams einbinden. Was bei mir natürlich gleich die Görlitzer Altstadtbrücke war.

Der November 2006 erwies sich dann als reiner Updatemonat und alle PC's erhielten bei der Gelegenheit gleich, via mtGCapri, Zugriff auf den AVM ISDN-CAPI von fli4l, um z.B. Faxe zu versenden. Und damit auch mein Freund Raik wieder virtuell erreichbar ist mit raikm.de.vu, bekam bei dieser Gelegenheit der eisfair auch sein Update auf 1.3.2, Apache2 1.0.10 mit Apache _php5 1.0.13 und libExpat 1.4.4. Damit war dann aber auch für dieses Jahr genug geschafft.

Am 04.02.2007 bekam ich dann ein Werbegeschenk von AOL. Einen wunderschönen All-In-One Scanner, namens Lexmark X2450, mit Kopier- und Faxfunktion. Dieses ist ein USB-Drucker und somit eine neue Herausforderung für meinen fli4l. Nachdem ich LPD, Sane und USB konfiguriert hatte und den Scanner ansteckte um zu Testen ob alles läuft, kam ich sehr schnell zu der Erkenntnis doch ins HowTo zu schauen um dann wieder daran erinnert zu werden, dass es ein GDI-Gerät ist und somit leider nicht lauffähig auf dem fli4l.

Vierzehn Tage später gab es dann auch endlich wiedermal etwas Neues in Sachen opt_phonebook. Und wie ich feststellen musste nur Gutes. Es ist jetzt wie im Fernsehen bei James Bond und Co. Ein Anruf und schon, klick - klack, bekomme ich den genauen Wohnort des Anrufers in den Google MAP's angezeigt. So dass ich sofort hindüsen könnte. Und auch, nachdem die phonebookserv.exe wieder nicht funktionierte, gab ich der sclient.exe eine Chance und bekam fortan auf allen PC's ein PopUp-Fenster, um mir zusätzlich den Anruf signalisieren zu lassen. Überglücklich über dieses Erfolgserlebnis bemühte ich mich auch wieder einmal mein noch nicht allzualtes Asus P5B Deluxe WiFi zur WOL-Funktion zu überreden. Und nachdem ich endlich feststellte, dass man bei den neuen Gigabit-LAN-Karten erst einmal im Treiber, in der Systemsteuerung von Windows, die Erlaubnis für Wake On LAN erteilen musste, funktionierte auch endlich das Aufwecken wieder. Alles in allem also ein erfolgreicher 17. Februar.

Am 01.03.2007 wurde Premiere im Kabel Deutschland-Netz geknackt, somit ist seid heute der Weg zum Schauen über die DBox2 wieder offen.

Der 02.03.07 war wieder einmal ein Updatetag, das ich nicht einmal von zu Hause aus erledigen musste und somit wurde nebenbei web-ntop und nstat zusammengefasst. Iftop, iptraf, nmap (portscanner), ngrep (packetscanner), mtr, whowatch und gkrellmd geupdatet.

Am 03.03.2007 musste ich dann nach 292 Tagen meinen Server leider einmal herunterfahren, da ich den Wohnort wechselte. Bei dieser Gelegenheit rüstete ich den fli4l und den eisfair auch gleich auf Gigabit-LAN um und beide "Maschinen" erhielten eine aktive Intel PRO 1000 GT Desktop Gigabit PCI-Netzwerkkarte. Dies wiederrum stellte sich bei der eisfairversion 1.3.2 mit eiskernel 1.0.13 (2.4.26-1) nicht als ganz so einfach heraus. Und die Netzwerkkarte im eisfair wollte einfach nicht arbeiten. Nachdem mir auch google nicht half, erhielt ich endlich die rettende Antwort in den Newsgroups. Dort bot Stefan Kuhne ein Modulupdate für /lib/modules/2.4.26-1/kernel/drivers/net/e1000.o an, welches der eisfair noch benötigte um die Karte anzusprechen. Nachdem das nun endlich perfekt rannte bekam auch der eis via CAT7 mit RJ45-Stecker den Zugang zum neuem SMC GS8 8x 10/100/1000 Mbps Gigabit Switch, welcher vom fli4l ab, an alle anderen Geräte (PC's, DBoxen, AccessPoints) verteilte. Und da wir gerade bei dem spannenden Thema Umzug sind, kommen wir automatisch auch zur T-COM, denn wie jeder weiß, ist für einen zuverlässigen DSL-Betrieb immer noch die T-COM das A und O in Deutschland und nicht irgendwelche Reseller (1&1, AOL, freenet, etc.), bei denen eventuelle DSL-Störungen innerhalb von 14 Tagen bearbeitet werden oder Ähnliches.

Nunja leider ist in dem neuem Häuschen auch nur noch DSL 2000 möglich und so entschied ich mich für das T-COM Komplettpaket "Call & Surf Comfort ISDN". Anfänglich dachte ich, das magentafarbene Unternehmen hat sich um 180 Grad gedreht, denn ich erlebte Service pur und bekam außerdem insgesamt 250 Euro an Gutschriften wegen Spezialangeboten. Davon werde ich wohl auch noch eine Weile mobil mit T-Mobile telefonieren können. Nun gut, da ich nur ISDN und die dazugehörigen Telephone besitze ergab sich bei Lieferung der verkauften Hardware das erste Problem, nämlich, dass das Speedport kein ISDN-Telefon unterstützt. So ging ich in den T-COM Laden und teilte mit, dass ich falsch beraten wurde und gern ein Gerät haben möchte, an dem ich auch mein Siemens-ISDN-Telephon anschliessen kann. Und anstatt einer Entschuldigung, bekam ich zur Antwort, dass sie kein solches Gerät haben. Leider hatte ich mich zuvor dann doch belesen auf der Internetseite des großen T's und wußte, dass das Speedport 900 V alles hat, was mein Herz begehrt. Daraufhin fing die Dame eine heftige Diskussion mit mir an, dass das auch damit nicht geht und ich blieb bei meiner Meinung und wiederholte meinen Wunsch mehrfach. Irgendwann lenkte sie dann doch ein und anstatt sich für die Falschberatung zu entschuldigen, sagte sie nur kurz und knapp: "... dann bekomme ich aber noch 30,00 Euro mehr ...". Als nächstes fragte ich dann, ob denn wirklich kein Telekomtechniker zum Anschliessen vorbeikommen wird oder ob wir doch lieber einen Termin vereinbaren wollen. Sie antworte daraufhin, dass es bei mir nicht nötig ist, dass ein Techniker vorbeikommt. Ich erwähnte noch einmal als Hinweis, dass diese Hälfte des Hauses noch nie einen Telefonanschluss hatte und ob ich etwa die Blombe am Hausanschluss "abrubsen" soll und mich selber dazuklemmen darf. Als sie auch hier wieder sagte, dass ich das auf keinen Fall tun darf und dass es mir schon geschalten wird ohne dass ein Techniker rauskommt, fragte ich einfach nur noch ob ich schon einen Splitter und einen NTBA bekommen darf um alles vorzubereiten und ging nach Erhalt dieser winzigen kleinen Geräte.

Zu Hause (noch in der alten Wohnung) angekommen testete ich natürlich sofort das tolle neue Modem und ging ins Bad, da ich auf einmal Ohrenpiepsen bekam. Jedoch war es plötzlich im Bad weg und ich ging zurück in mein Arbeitszimmer. Und da war es wieder. Nicht meine Ohren spielten mir einen Streich, sondern es war das Speedport. Da dies ein so unterschwelliges Pfeiffen war, ging ich am nächsten Tag zurück in den Laden, um das Gerät auszutauschen. Die anwesenden Verkäufer waren sehr bemüht mein Problem zu lösen, jedoch fiepten auch die im Geschäft vorhandenen Neugeräte allesamt. Und so kam es, dass mein Gerät und sechs Weitere als Defekt zurückgeschickt wurden. Wenige Tage später sendete man mir dann ein neues Speedport nach Hause, jedoch fiepte auch das wieder. Und so kam es dass ich am 02.03.2007 wieder im Laden anwesend war um mein Gerät zurückzutragen. Bei der Gelegenheit erwähnte ich auch gleich, dass mein DSL und ISDN einwandfrei seit einem Tag funktioniert und ob ich denn eventuell auch meine Zugangsdaten für das DSL bekommen dürfte. Natürlich habe ich den anwesenden Personen im T-Punkt nicht verraten, dass ich die Blombe am Hausanschluss entfernen musste um meine erste Hausanschlussdose selbst zu verlegen. Aber mir blieb ja keine andere Wahl, wenn man mir keinen Techniker vorbeischicken will. Nachdem man mir nun mein Geld zurückzahlte für das fiepsende Speedport, verriet man mir auch gleich noch, dass ich auf gar keinen Fall vor dem 23.03.2007 die Zugangsdaten bekommen könnte. Wie bitte? Ja ich hatte richtig gehört, ich sollte tatsächlich über einen halben Monat, trotz erfolgreicher DSL-Schaltung, warten, bis ich meinen neuen Internetdienstanbieter, T-Online, nutzen durfte. Ich erwähnte kurz das Wort Gutschrift und ohne zu wiedersprechen buchte man mir sofort diesen kompletten Monat aus, bei dem vielen Ärger.

Freudestrahlend fuhr ich dann in mein neues Zuhause, auch wenn ich nun kein Speedport bei eBay verkaufen konnte, und wollte lossurfen mit meinem alten Provider, Congster. Im ersten Moment dachte ich dann "oh Schreck oh Graus" ist DSL 2000 langsam - bin ich denn mit Modem unterwegs? Jedoch waren daran noch meine alten Eseleinstellungen Schuld. Und so stellte ich dort erst einmal 256 für die maximale Downloadkapazität, 24 für die maximale Uploadkapazität, 10 für den Maximalupload und 0 für den Maximaldownload, sowie die Maximalquellen je Datei auf 200 und die Maximalverbindungen auf 170 ein. Und schon lief es ein wenig besser, jedoch noch immer nicht optimal und ich zwang mich dazu, nun doch wieder QOS einzusetzen. Und so kam es dann vier Stunden und einem qualmendem Kopf später, dass QOS perfekt im fli4l werkelte und die Verbindungen einwandfrei nach Ports verwaltete und ich mich nicht mehr so langsam im Internet bewegte.

Aufgrund der neuen Clients im Netzwerk fing ich nun auch an, mich für den Traffic je Client zu interessieren und da ich auf dem fli4l nur Accounting und TrafficLog im Einsatz habe und jeder User bei mir über einen Proxy surft, der auf dem eisfair installiert ist, nutzten mir auch eisfair-Minitools wie vnstat, iftop, iptraf, sntop, nmap und ngrep nichts mehr. Am liebsten wäre mir hier wieder eine webbasierte Variante zur Auswertung und so stieß ich auf ntop, was ich zwar schon kannte, jedoch noch nicht als webbasierte Version. Vielen Dank also an dieser Stelle an Thomas Quast!

Die Woche des "großen T's": Die Woche begann damit, dass man meinen Tarif bei T-Mobile für die nächsten zwei Jahre um jeweils 10 Euro erhöhte, da ich einmal 100,00 Euro als Treuebonus bekommen habe. Nach langem hin- und her und der Vorlage des Originalschreibens, in dem von einer solchen Erhöhung keine Rede war, konnte das jedoch für mich zufriedenstellend gelöst werden. Das jedoch nur einmal am Rande und nun zurück zum "großen T", dass mir am 14.03. nochmals einen Splitter zuschickte (das NTBA noch nicht). Am 17.03., nach 17 Tagen der Freischaltung für DSL, erhielt ich dann nun endlich die Zugangsdaten von T-Online. Aber auch eine ganz tolle CD, welche die alte Microsoft Office voraussetzt (Screenshot) und unter Anderem noch ein Programm, welches im Dezember 2006 abgelaufen ist (Screenshot), aber der eigentliche Sinn der CD, nämlich die T-Online 6.0 Software auf den PC zu spielen, scheiterte auch schon bei der ersten Installationsbildschirmanzeige (Screenshot) - alles in Allem also eine sehr gelungene Software-CD. Doch nun zurück zum eigentlichem Thema, nachdem ich dann die halbe Nacht damit zubrachte mich einwählen zu wollen, was jedoch immer kläglich scheiterte, gab mir dann die fli4l-NG den entscheidenden Tipp, dass ich natürlich auch gesperrt sein könnte und ich kam zu dem Entschluss, die T-Online-Technik anzurufen. Diese teilte mir mit, dass ich noch nicht freigeschalten wäre und ich den Kundenservice bemühen sollte. Gesagt getan, der Kundenservice teilte mir dann wiederrum mit, dass ich noch ganz woanders wohne und man mich erst am 23.03. freischalten könnte. Nun gut, was blieb mir übrig? Ich glaubte der jungen Dame und stellte für mich fest, dass bisher noch gar nichts funktioniert hat mit dem "großem T" und ich die letzte Nacht umsonst wach war.

Zeit für die DBox2 also - und so wurden am 17.03.2007 ersteinmal das aktuelle Petze mit MoviePlayer und neuem VLC (Seite vor und zurück, etc. funzt endlich) auf die DBox2 gespielt, damit funktionierten dann auch im Privatkabel die Kabel Deutschland Kekse und Premiere wurde mal eben fix, via UHF-Modulator, ins Hausnetz eingespeist.

Updatezeit war dann am 02.06.2007 wieder angesagt und so wurden die Versionen wie folgt eingespielt: eisbase von 1.3.2 auf 1.4.0 / - inet von 1.6.3 auf 1.8.3 / samba von 1.24.0 auf 1.30.4 und gleich noch die max-ftp-Anzahl hochgesetzt, der Papierkorb eingestellt, ein Webclient eingerichtet für Samba, das Caching verbessert und ein esel-Remote-GUI für windows installiert.

Manchmal kann man nachts einfach nicht schlafen, steht auf und aktualisiert nach zweiwöchigem Brummieausfall erst einmal die ddcam, welche man in camd3 umbennent, spielt ein GLJ-Image ein und verwendet die Anunaki-Kekse und schon rennt die Flimmerkiste wieder und da ich in dieser Woche sehr oft nicht schlafen konnte, habe ich am 19.06. auch gleich noch eine grundlegende Änderung im IP-Adressbereich auf dem fli4l vorgenommen um dann anschliessend durchs Haus zu flitzen und alle Rechner neu zu konfigurieren.

Aber so richtig zufrieden war ich mit dem neuen Image nicht und wechselte am 24.06.2007 auf das MD-Image (Linux version 2.4.34-dbox2 (gcc version 3.4.4)) vom 14. Juni - 22:07 Uhr, aber auch hier hatte ich EPG-Probleme, Abstürze beim Umschalten und die Sendersuche funktionierte nicht, was ich aber nach langem tüfteln endlich am 28.06. mit der myservices.xml lösen konnte.

Aber wisst ihr was? Mehr RAM braucht die DBox2 und so bestellte ich am 30.06.2007 64 MB-RAM (wiki-link) für die DBox2, welcher erst einmal nicht funktionierte, da ich billigen Japanschrott bekam, statt des in der Auktion angebotenem Kingston. erstaunlicherweise ging der Austausch schnell und kulant von statten und so konnte ich mich schon am 06.07. über mehr RAM freuen.

Aufgrund von Performancemangel stellte ich am 20.07. im Netzwerk das Mounting, ausser für die DBoxen, von Samba auf NFS um, da Samba mein Gigabit-LAN doch nicht so unterstützt wie es die Hardware hergibt.

Auch mit dem Proxy war ich nicht mehr so ganz zufrieden und so wurde am 11.08. der Squid als Proxy auf dem fli4l eingeführt und am 20.08. dann auch endlich die Squidconfig im fli4l angepasst mit deny_url etc.

Ach und dann war der August ja auch noch der Tauschmonat, denn ersteinmal wurde MD wieder durch Petze ersetzt um dann doch auf Sportster umzusteigen. Pünktlich kurz vor Weihnachten fing dann Brummie damit an täglich die Kekse zu tauschen, doch dank AutoKeks, war das auch kein Problem.

Dann kam als nächstes mein kleiner störrischer Esel, der mich am 08.12. zu einem Installationsmarathon veranlasste, aber letzten Endes gewinnt der Admin, denn ich bin der Kaptain.

Die Hausverkabelung schreitet übrigens voran und so konnte nach einem Server- Router-Umzug am 01.02.2008 auch der Hubert wieder via LAN, statt WLAN vernetzt werden und bei netzwerkladen.de bekam ich nach kurzen Verhandlungen Patchkabel angeboten (kein Verlegekabel) und fing an zum ersten mal Netzwerkkabel zu crimpen, natürlich ganz fachmännisch, wie in dieser Anleitung abgebildet: netzmafia.de

Aufgrund einer Umstellung der DNS-Server bei t-online aktualisierte ich am 25.02.2008 auch meinen fli4l, damit nicht jede Seite im World Wide web über tausend Umwege endlich gefunden wird.

Am 09.07.2008 ziehe ich nach Görlitz mit dem Haken, dass dort nur UMTS zur Verfügung steht. Dies hat den Nachteil dass der Server dort nicht online gehen kann und so lange woanders steht damit er wenigstens online ist, leider wird er jedoch in dieser Zeit nicht gepflegt.Das T-Mobile UMTS wäre ja jetzt an dieser Stelle hier auch wieder so eine Never-Ending-Story, wie alles mit dem großen T. Es ist sogar nichtmal eine echte Flat wie verkauft wurde, sondern nach 10 Gigabyte wird man auf Modemgeschwindigkeit gedrosselt und diese Geschwindigkeit teilt man sich dann trotzdem noch, d.h. dass ein Surfen im Internet unmöglich wird. Und wenn man davon nichts wusste und 10 Gigabyte bereits am dritten des Monats erreicht hat, kann man eben 27 Tage lang gar nicht im Internet surfen.

Durch den Umzug gebe ich auch das DBox2-Hobby auf, da in der neuen Wohnung gar kein Fernsehen funktioniert. Aber am 31.10.2008 schaltet Premiere sowieso Nagra 3 / NDS zu und damit sind die Boxen hardwareseitig auch nicht mehr für eine Entschlüsselung ausgelegt.

Am 28.04.2009 um 21:03 Uhr wird dann leider auch an dem anderem Standort das fli4l - / eisfair - System heruntergefahren, abgebaut und geht vom Netz.

Durch meinen Umzug nach Leipzig entflammen am 17.07.2009, dank Kabel Deutschland mit 32 Mbit/, wieder neue Hoffnungen für meinen eisfair. Den fli4l wollte ich von vorneherein nicht mehr verwenden, da die Fritz!Box Fon WLAN 7270 mittlerweile ausreichend Funktionen bietet und AVM sich hier mächtig ins Zeug gelegt hat. Immerhin kann Sie Faxe versenden und empfangen, was mir immer sehr wichtig war, Ports entsprechend routen (Portforwarding), DynDNS-Verbindungen selbst aufbauen, QoS-Funktionen bietet sie ebenfalls genauso wie sie Anrufe loggen kann, etc. pö pö ...

Leider scheiterte die Freischaltung durch Probleme mit der Provisionierung des Anschlusses, so dass die Verbindung steht, jedoch kein Internet anliegt - um es mal ganz einfach auszudrücken. Aber Kabel Deutschland schaffte es dann am 24.07.2009 via Fernwartung von Berlin aus und so ging am 29.07.2009, als ich wieder in Leipzig war, zuerst der Server online und dann wurde erst ausgepackt. Somit war dann der aMule nach ganz genau einem Jahr wieder online.

Nach dem ich am 09.08.2009 wieder einmal jede Menge Zeit hatte, führte ich einen eisfair Updatetag durch, da Viele von den 360 Packeten noch auf einem Updatestand von 2007 waren. Und so updatete ich von eisfair 1.4.2 auf 1.6.1 & von eiskernel 1.0.13-non-smp (Linux 2.4.26) auf eiskernel 1.12.2-wt1-non-smp (Linux 2.4.35) und den Apache, den PureFTPd, das SSHd, xinetd, OpenSSL, CERTs, MySQL, PHP, PHPMyAdmin und Samba.

Da ich auch nicht mehr in Görlitz wohnte wo der TeamSpeak-Server für World Of Warcraft zur Verfügung gestellt wurde und ich nun auch keine DBox2 mehr betreiben konnte, da ich keinerlei Fernsehanschluß bestellte, habe ich in dem Atemzug auch gleich den TeamSpeak 2.0 Server, das VLC 0.8.4a, den DBox2-Streaming-Server 1.0.1, den NFS-Server 1.0.6, den VDR und den Squid-Proxy deaktiviert.

Am 04.11.2010 wurde meine Fritz!Box Fon WLAN 7270 ausgetauscht, da mehrere Defekte nach dem Umzug in die neue Wohnung auftraten und bei der Gelegenheit habe ich mich auch gleich von dem Gigabitswitch von Cisco getrennt.

Etwas was ich später nochmal bereuen werde aber zu dem Zeitpunkt noch am Laufen hatte, stellte mir am 01.12.2010 im aMule-Stats einen Rekordwert von: total Upload = 2.01 Tb und total Download = 3.53. Tb dar.

Am 04.12.2010 war es dann mal wieder so weit den eisfair zu pflegen und die immer noch existierenden weit über 360 Packete mussten mal wieder aktualisiert werden, da ich noch den Updatestand von 2009 hatte. Da die Zeit aber dann doch nicht ausreichte, wurde nur von eisbase 1.6.1. (September 2009) auf eisbase 1.7.1 (November 2010) und von eiskernel 1.12.2-wt1-non-smp - Linux 2.4.35 (Juli 2009) auf eiskernel 1.24.0 - Linux 2.4.35-wt1 Non-SMP (03.12.2010), sowie auf Apache2 geupdatet.

Am 23.01.2011 schreibt der Webalizer plötzlich keine Logfiles mehr und nach einer kurzen Sichtung konnte ich ihn verstehen warum er so reagierte, denn das Apache-Log ist 1,9 GB groß. Und so habe ich es als alter Jäger & Sammler aber nur erst einmal um es mit irgend einem Editor überhaupt aufzubekommen, auszuwerten und anschließend zu löschen. Entschieden habe ich mich dabei allerdings für die Windowsausführung und hab das File mit dem Tool hier http://www.altarsoft.com/split_files.shtml fehlerfrei auseinanderbekommen in sekundenschnelle, da Notepad, Notepad++, PSPad, etc. die Dateigröße nicht anfassen können.

Was Paddel und Kristian in 2006 bereits in Schottland hatten, sollte bei mir am 25.05.2011 ein Stückchen näher rücken und so fand der Schwenk von 32 MBit/s auf 100 MBit/s und der gleichzeitige Tausch der AVM Fritz!Box Fon WLAN 7270 und des Motorolla-Kabelmodems in nur noch die Fritz!Box 6360 Cable mit integriertem Kabelmodem statt.

Die "Langeweile" am 28.05.2011 trieb mich auch mal zu einer Entrümpelung der alten unbenutzen eisfair Pakete und der alten Logfiles aus 2005 und so trennte ich mich von calamaris, mini httpd, rsync, webconf, dboxstreaming, samba, sambaexpert, teamspeak, vlc, geo-ip, unison, minicom, nfsserver, SLIMServer, GKrellMD - GNU Krell Monitor Daemon for Windows, VLS-Services und VDR.

Das Gruselupdate am 28.05.2011 von base 1.7.3 auf base 1.7.5 wird mir noch einiges Kopfzerbrechen bereiten, denn damit stürzt der eisfair mindestens nach 1 Std. grundlos einfach ab und friert sich fest. Am 29.05.2011 versuche ich erst einmal ob das Update von eiskernel 1.24.0 (2.4.35-wt1) auf 1.26.0 (2.4.35-wt1) hilft, aber leider auch ohne Erfolg. Ich fange also ratlos an, nach und nach Pakete zu deaktivieren um den "Schuldigen" zu finden, aber auch nachdem ich mich von allem "Lebensunwichtigem" getrennt habe, stürzt er einfach ab und es hilft nur noch ein händischer Neustart.

Und so fange ich an diverse Pakete zu deinstallieren, aber bei dem Deinstallieren von manchen Paketen bleiben Reste davon im Service-Menü über. Was mich wiederrum stört, auch wenn ich sie eigentlich gleich wieder neu installieren will. Mein nächster Neugierreiz ist geweckt und ich suche nebenbei noch wie ich diese Menüleichen entfernen kann. Und so entdecke ich, dass im Verzeichnis /var/install/packages zu jedem Paket eine Datei liegt, die von verschiedenen Scripts ausgewertet wird. Diese kann ich natürlich gefahrlos löschen. aber auch in /var/install/menu/setup.services.menu steht hin und wieder ebenfalls ein Menüeintrag von dem ich mich ebenfalls trennen kann. Nachdem ich dies bei einigen Paketen erledigte, schickte ich jeweils noch eine Mitteilung an den Paketautor bzw. an die Newsgroups, damit dieser Fehler in den Paketen korrigiert werden kann und widmete mich dem Ursprungsproblem. Bedenkt dabei, dass ich mindestens jede Stunde einmal unterbrochen wurde, da ich auf dem Server nicht mehr arbeiten konnte und immer und immer wieder von vorne anfing.

Am 31.05.2011 um 00:01 Uhr habe ich dann aber wirklich auch alle Pakete abgeschalten und erhielt als Fazit: Keinerlei Abstürze! Daraufhin dachte ich mir am 01.06.2011  um 05:05 Uhr, dann schalte ich nun eben einmal das erste Paket wieder zu. Fazit: Die Entscheidung fiel auf's Wichtigste: Apache2 und um 15:20 Uhr stürzte er wieder ab. Da ich ohne Apache den Server nicht benötige, habe ich dann erst einmal wieder die base 1.7.3 eingespielt und warte eben bis es eine fehlerfreie base 1.7.5/6 geben wird.

Trotzallem hatte das base 1.7.5 ein Gutes: Ich habe endlich einmal alle überfällig überflüssigen Paketansammlungen der letzten sieben Jahre deinstalliert und wieder ein schlankeres System.

Endlich am 10.09.2011 kam dann auch endlich das "heiß" ersehnte Update auf base 1.7.6 incl. dem Update von eiskernel 1.26.0 (2.4.35-wt1) auf eiskernel 2.0.13 (2.6.32-eisfair-1). Ein bisschen tricky das Ganze, da nicht ganz so einfach und somit passierte das Kernelupdate per manuellem update und editieren der preinstall.sh in der eiskernel.tar.gz (hier übrigens zur Verfügung gestellt:
http://superkubi.homeftp.net/eiskernel/kernel.tar.gz.info

Es gibt natürlich auch einen eisfair-1-Installer mit 2.6er Kernel, was mir die Arbeit ersparen könnte, aber irgendwie zu langweilig wäre. Ich könnte natürlich auch einfach nur den Check in /tmp/preinstall.sh auskommentieren und einen Versuch auf einem 2.4er System wagen, was mir aber auch zu "heiß" ist. Und deswegen habe ich den Kernel und die initrd kopiert und dabei umbenannt
cp kernel kernel-2.4.35
cp initrd.gz initrd-2.4.35.gz
dann die lilo.conf um diesen Eintrag ergaenzt um lilo ausfuehren zu können und nach dem Reboot war dann der umbenannte Kernel auch im Angebot. Nur für den Fall der (Not)Fälle.

Damit passierte dann aber in 2011 nichts Spannendes mehr. Umso mehr musste ich in 2012 lernen ohne Internet klar zu kommen. Unvorstellbar, oder? Warum das so war? Okay ich berichte!

Vorab sei gesagt, wir hatten vom 24.05.2012 bis 21.06.2012 kein Internetzugang mehr!

Um EUR 20,00 mtl. zu sparen haben wir per Telefon bei Kabel Deutschland am 18.05.2012 um 07:55 Uhr einen Neuvertrag und uns wurde eine Telefon- und Internetzuschaltung von ca. 5 Tagen zugesagt. Aber dabei blieb es auch und wir haben weder Zugang noch die HomeBox-Hardware erhalten. Am Telefon wurde nach Schilderung des Problems dann eben auch nur noch aufgelegt von den Supportmitarbeitern ohne dass wir Hilfe oder Antworten erhielten. Einer von Ihnen erbarmte sich dann aber doch zu forschen wo das versendete Paket vom 21.05.2012 abgeblieben ist, aber auch von ihm hörten wir nichts mehr, obwohl er sich melden wollte. Auf eMailsupportanfragen wurde uns nur mitgeteilt, dass wir dazu von einem Experten extra angerufen werden müssen, aber auch das ist nicht passiert.

Am 11.06.2012 dann die erste Reaktion seitens KD! Eine Gutschrift i.H.v. EUR 5,00 erstellt und sie denken damit ist es nun genug. Sie haben also noch nichtmal das Problem erkannt! Wir hatten bis dahin immer noch keine HomeBox bekommen die man benötigt um das Internet & das Telefon auch zu verwenden! Niemand fühlt sich in der Lage den Nachforschungsauftrag bei DHL einzuleiten! Lt. Sendungsverfolgung ist sogar ersichtlich, dass die HomeBox seid über 3 Wochen in irgend einem Paketlager liegt, was aber nicht bei unserer zuständigen Post ist! Denn auch dort waren wir schon! Wir als Kunden dürfen allerdings keine Nachforschung einleiten, das darf nur der versender KD! Am KD-Telefon wurde uns zugesichert, dass man uns eine erneute HomeBox zukommen lässt und sich parallel um den Versand der anderen kümmert. Nichts ist bis jetzt passiert! Noch nicht einmal die versprochenen Rückrufe! Und die eMail mit der Gutschrift ist der i-Punkt des Ganzen! Die Gutschrift bringt mir gar nichts, denn die ersetzt nicht einmal die entstandenen Handytelefonkosten für den 0180-Service!

Am 15. Juni hatte ich einen Anruf in Abwesenheit von Kabel Deutschland! Natürlich beobachte ich das Handy nicht im Sekundentakt und rief ca. zehn Minuten später zurück und bekam die Servicenummer angesagt. Daraufhin rief ich den Service an und dort teilte man mir mit, dass dies ein Techniker für die Vor-Ort-Installation war der den Termin mit mir abstimmen wollte und verband mich zu den Technikern. Der Techniker meinte aber, dass er den Kollegen nicht erreichen kann ich soll doch bitte auf seinen Anruf warten. Als ich ihm erklärte, dass ich mein Handy nicht rund um die Uhr beobachten kann zeigte er kein Verständnis dafür und wiederholte seine Mitteilung und bat mich dann am Samstag einfach nochmal anzurufen. Damit der Anruf wenigstens nicht ganz umsonst war, fragte ich nach der HomBox und er sagte mir, dass diese am 13.06. verschickt wurde. Am Samstag gegen zehn Uhr rief ich dann erneut den Service an und man verband mich wieder zu den Technikern oder zumindest hatte die Dame dies vor. Leider ging irgend etwas dabei schief und ich landete beim "Produkt". Die Dame erkannte sofort was los ist und verstand auch, dass ich mein Handy nicht rund um die Uhr im Auge behalten kann und dass ich unter der Woche tagsüber arbeite und das Handy nicht dabei habe. Sie versuchte eine Telefonnummer für das Subunternehmen zu finden, was zu mir geschickt werden soll. Leider ergebnislos. Sie mache aber sogleich einen Vermerk, dass mir Montagabend sehr recht wäre und wenn der Techniker den Eintrag liest, mit viel Glück dann um 17:30 Uhr vor Ort sein könnte. Achso und von dem angeblichen Versand der HomeBox am 13.06. konnte sie gar nichts im System entdecken. Wer weiß ob diese überhaupt raus ging, denn es gab lt. Ihr noch nichtmal eine Sendungnummer.

Nunja und es ward der 19. Juni 2012 und ich erhielt an diesem Montagmorgen den Anruf von dem Subunternehmen incl. einer zehnminütigen Diskussion, dass aber kein Auftrag von KabelDeutschland vorliegen würde. Wieso sie mich dann aber anrufen bleibt mir bis jetzt unklar. Sie teilten mir jedenfalls mit, dass sie sich mit dem Service in Verbindung setzen werden um es zu klären. Circa eine Stunde später rief mich der Service an und teilte mir mit dass sich das Subunternehmen im Laufe des Tages bei mir melden wird bezüglich einer Terminabstimmung. Auch die Sinnhaftigkeit dieses Anrufes blieb mir ebenfalls verborgen. Am Montagabend dann der erste Lichtblick. Das Subunternehmen ruft bzgl. der Terminvereinbarung an. Wir konnten uns darauf verständigen dass er am Morgen des 21.06. vorbeikommen wird, aber ohne HomeBox, da dazu kein Auftrag vorliegt. Ich bat ihn doch bitte auch eine HomeBox einzupacken und mitzubringen in der Hoffnung KabelDeutschland wird dies schon im Nachgang klären. Denn wozu sonst brauche ich den Techniker vor Ort? Die Verkabelung der vorhergehenden HomeBox des alten Anschlusses liegt noch da.

Man schrieb den 20. Juni und es war 09:53 Uhr und der Techniker war tatsächlich da und hat alles freigeschalten und auch eine Fritz! Box Cable 6360 dabei gehabt.

Aber nun der nächste Ärger! Am 23.04.2004 hatte ich bei DynDNS die "Domain" superkubi.homeftp.net registriert und da der Server nun so lange ohne Internet war ist auch die Page weg und kann nicht mehr vergeben werden! Bis zur finalen Klärung mit DynDNS legte ich mir erst einmal superkubi.dyndns.tv an.
Wie lange es nun vom 20.06.2012 an dauern wird, bis ich die ursprünglioche Seite wiederhabe, erkläre ich Euch später.

Am 07.07.2012 widmete ich mich erst einmal dem Uupdate auf base 1.8.5 und inet 1.16.0 nach mehreren jahren, dadurch erhielt ich ebenfalls ganz neu pure-tfpd da dies ab dem 03.07.2012 nicht mehr im inet package enthalten ist. Eine der unnützesten Neuerungen war dabei, dass der Paketbrowser nur noch einmal aufrufbar wurde:"... The package administration menu is currently used by another instance. Please exit this other instance to use package administration here. ..." Bei der Gelegenheit erneuerte ich aber auch noch auf mysql 1.10.0 stable, sowie auf apache2 1.6.0 stable und zu guter Letzt noch Kernelupdate 2.6.32.59-eisfair1-NON-SMP.

Am 17.07.2012 erwachte ich um 04:00 Uhr morgens zwei Zimmer weiter von einen enorm lautem Geräusch. Es war der Serverlüfter, der ausgetauscht werden wollte. Damit war ich nach einer angemessenen Hardwaregrundreinigung dann auch um 08:00 Uhr endlich fertig.

Es ist endlich so weit! Nach langem Diskutieren, Betteln, Bitten und Flehen bei DynDNS erhielt ich am 24.07.2012 für ein Jahr den PRO-Account geschenkt und erhalte somit endlich superkubi.homeftp.net zurück.

Am 20.09.2012 dann der nächste Tiefschlag. Der eisfair schaltet sich einfach wahllos aus. Jedoch kann ich keinerlei Fehler finden. Nachdem ich zwei Tage später immer noch nciht schlauer bin, habe ich mir den alten fli4l Compaq genommen und die eisfair Hardware umgesteckt und siehe da er läuft wieder. Schade! Nach so langer Zeit hatte der Compaq wohl einfach ausgediehnt. Einzigstes Manko ist, dass der fli4l-Compag den eisfair-Prozessor wohl nicht mag und somit beim Starten folgenden hinweis bringt: " 918 - This system does not support the current processor.". Aber wenn man F1 drückt fährt er ganz normal weiter hoch. Etwas doof, da dies WOL unmöglich macht, aber erst einmal nicht zu ändern. Da es wohl damals, als noch Disketten verwendet wurden dafür eine Lösung erstellt wurde, die tatsächlich noch bei Google zu finden war, kramte ich in meinem Schreibtisch herum um irgendwo noch Disketten herzuzaubern, wurde fündig und probierte mit eben jenen erstellten Disketten im DOS rumzudoktorn und den eisfair via Diskette mit diesem tollen Update starten zu lassen. Aber ausser einer Erfahrung war dies nichts wert. Ich war froh, dass ich noch wußte wie das damals alles ging, die Erinnerung daran war auch schön, aber von Erfolg gekrönt war es leider nicht.

Und die Pechsträhne zog sich fort! Drei Tage war alles schön und dann kam der 23.09.2012 und ich erhielt einen Dateisystemfehler und der eisfair startet gar nicht mehr. Ich zunächst einen fsck drüber laufen lassen und dann mit dd die ganze Platte auslesen (dd ibs=65536 obs=65536 if=/dev/<device> of=/dev/null) und siehe da:
Checking file systems...
fsck 1.42.5 (29-Jul-2012)
/dev/hda3: clean, 480095/19415040 files, 6410040/38805007 blocks
/dev/hda1: Superblock last mount time (Sun Nov 28 18:58:00 1943,
now = Mon Sep 24 07:08:16 2012) is in the future.

fsck failes. Please repair manually and reboot. The root
fily system is currently mounted read-only. To remount it
read-write do:

bash# mount -n -o remount,rw /

Attention: Only CONTROL-D will reboot the system in this
maintenance mode. shutdown or reboot will not work.

(repair filesystem) #

Tja und da hing er dann eben ohne etwas zu machen. Aber dann hatte ich kam der zündende Funke und ich führte
mount -n -o remount,rw /
aus und danach
dd ibs=65536 obs=65536 if=/dev/hda1 of=/dev/null
,danach dann
dd ibs=65536 obs=65536 if=/dev/hda3 of=/dev/null
, aber wieder ohne Erfolg. Gut dachte ich ratlos, dann eben fsck, nachdem e2fsck nicht funktionierte.
fsck -p
und danach
fsck -c
U und nachdem er nach ca. 2 Stunden damit fertig war endlich die Befreiung in Form der Anzeige:
/dev/hda3: 480095/19415040 files (2.2% non-contiguous)
/dev/hda3: ****** FILE SYSTEM WAS MODIFIED ******
/dev/hda3: ****** REBOOR LINUX ******
Und seitdem rennt er wieder.

Das war's dann eigentlich für 2012, achso nein am 07.11.2012 hat mir DynDNS noch das Geld für den PRO-Account zurücküberwiesen. Schön, oder?

Am 01.03.2013 die erste Tätigkeit auf dem eisfair! Ein einfaches Update auf base 2.0.3 und eiskernel 2.0.25 (2.6.32-eisfair-1). Und dabei entdeckte ich neue Pakete wie z.B. roundcube 0.90.4 testing, was ich schon jahrelang für meine Mailadresse bei Speicherzentrum.de verwende und owncloud 0.90.5 testing und wurde neugierig. So installierte ich diese erst einmal ohne Aktivierung und updatete gleich einmal das Mail und WebMail Paket mit.



... Fortsetzung folgt ...

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